Professionelle Teamentwicklung als Basis des Erfolgs
Gerade jetzt nach dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft wird die Frage
“Was macht ein Team erfolgreicher als
andere Teams?”
wieder viel gestellt und lebhaft diskutiert.
Dieselbe spannende Frage stellen sich auch viele Unternehmen, die Projekte durchführen und auf der Suche nach optimalen Projekt-teams sind, um beispielsweise schneller, bessere Produkte am Markt platzieren zu können als der Wettbewerb.
Doch häufig drängt die Zeit, das in Frage kommende Personal ist begrenzt und man fängt einfach mit dem Projekt an, um keine Zeit zu verlieren. Das Team wird sich im Laufe der Zeit schon finden und arrangieren, so die Hoffnung der Projektverantwortlichen. Natürlich wird es sich finden und sich auch irgendwie arrangieren. Die Frage ist nur, wie effektiv arbeitet es wirklich zusammen, wie gut ist seine Teamleistung und wie hoch die Erfolgswahrscheinlichkeit des gesamten Projekts. Kommt es dann im Verlauf des Projekts zu Spannungen und Konflikten zwischen einzelnen Projektmitgliedern, weil zu Projektbeginn nicht auf die ‘richtige’ Teamzusammensetzung geachtet wurde, ist der vermeindliche Zeitgewinn des frühen Projektstarts schnell verloren und das Projekt hat ein echtes zwischenmenschliches Problem.
Wäre es da nicht viel effektiver und Erfolg versprechender, man würde zu Beginn des Projekts das Projektteam gemäß der Projektanforderungen ‘richtig’ zusammenstellen und die personelle Anpassung gemäß der sich verändernden Anforderungen der einzelnen Projektphasen vornehmen?
Schließlich überlegt sich ein Fußballtrainer auch ganz genau vor dem Spiel, nicht währenddessen, welche Mannschaft er für den nächsten Gegner aufstellt und wechselt während des Spiels situationsbedingt nur noch einzelne Spieler aus.
Die Frage nach der ‘richtigen’ Teamzusammensetzung führt uns zurück zu der Frage
“Was macht Teams erfolgreich?”
Dieser Frage gingen bereits vor 25 Jahren die international bekannten Unternehmensberater Charles Margerison und Dick McCann nach. Es interessierte sie, warum manche Teams sehr erfolgreich waren und andere Teams – bei vergleichbaren Anfangsbedingungen – scheiterten. Sie fanden in ihren breit angelegten empirischen Untersuchungen heraus, dass in allen erfolgreichen Teams acht zentrale und für den Erfolg entscheidende Aufgabenbereiche erfolgreich wahrgenommen wurden:
- Beraten (Informationen einholen und weitergeben)

- Innovieren (Neue, kreative Ideen hervorbringen)
- Promoten (Chancen herausfinden und präsentieren)
- Entwickeln (Neue Ansätze vorschlagen und auf Machbarkeit prüfen)
- Organisieren (Wege für die Produktion planen)
- Umsetzen (Ergebnisse und Produkte liefern)
- Überwachen (Die Qualität sichern)
- Stabilisieren (Standards und Prozesse aufrechterhalten)
Ergänzt werden diese Arbeitsfunktionen durch Fähigkeiten, die die Kräfte im Team bündeln (Verbinden).
Diese Erkenntnisse bildeten die Grundlage für das von Ihnen entwickelte Team Management System (TMS), einem Modell für die Personal, Team- und Organisationsentwicklung.
Was fördert Motivation für die verschiedenen Aufgaben im Team?
Margerison-McCann erkannten, dass jeder Mensch eine Präferenz hat, einige dieser Arbeitsfunktionen gerne zu tun, andere dagegen weniger gerne.
Diese Zusammenhänge werden in einem einprägsamen visuellen Modell, dem Team Management Rad, durch die acht Teamrollen farbig verdeutlicht.
Margerison-McCann entwickelten auf Grundlage eines validierten Fragebogens mit 60 Fragenpaaren ein Instrumentarium, um diese Arbeitspräferenzen zu analysieren. Die drei bevorzugten Teamrollen können in einem persönlichen Team Management Profil ausführlich beschrieben werden.
Die Auswertung erfolgt durch Ihren akkreditierten Berater oder Trainer und ergeben das persönliche Stärkenprofil für die Arbeit in Teams. Das Profil bezieht sich gezielt auf das bevorzugte Verhalten bei der Arbeit und nicht auf die Gesamtpersönlichkeit. Das Verhalten in anderen Lebensbereichen kann unterschiedlich sein.
Wie arbeiten motivierte Teams?
Die empirischen Forschungen haben ergeben, dass es erfolgreichen Führungskräften von motivierten Teams gelingt, alle acht Rollen mit Menschen zu besetzen, die neben ihrer fachlichen Qualifikation (Kompetenz) im jeweiligen Bereich gern tätig sind, weil sie dort ihre Präferenzen haben. Sie verstehen es, die verschiedenen Potentiale der Teammitglieder zielorientiert so zu bündeln, dass einerseits die Arbeit effektiv getan wird und andererseits die Mitarbeiter mit ihrer Tätigkeit zufriedener sind.
Wie und wofür können Sie das Team Management System einsetzen?
Das Team Management Modell und seine validierten Instrumente, das Team Management Profil und das Profil der Arbeitsfunktionen, stehen in 8 Sprachen zur Verfügung. Es wird weltweit von über 800.000 Führungskräften und Mitarbeitern in Banken, Versicherungen, Verwaltungen, Dienstleistungen-, Handels- und Industrieunternemen und Organisationen, aber auch kleineren Teams, z.B. eingesetzt für:
- Selbsterkenntnis
- Persönlichkeitsentwicklung
- Teambildung nach Kompetenz und Präferenz
- Teamanalyse, Teambildung, Teamentwicklung und Teamcontrolling
- Kooperation und effektive Arbeitsverteilung in Teams
- Konfliktbewältigung in Teams
- Schnelle Abwicklung von Veränderungsprozessen in Projektteams
- Kooperation zwischen Gruppen, Abteilungen und Geschäftsleitung
Welchen Nutzen bietet Ihnen der Einsatz des TMS?
Effektivere Arbeitsleistung und größere Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter sind Merkmale von Spitzenteams. Ein gelungenes Zusammenspiel der im Team Management Modell beschriebenen Faktoren trägt zentral dazu bei, qualitative und quantitative Ergebnisse zu erzielen, die insgesamt den Erfolg einer Organisation positiv beeinflussen:
- Toleranteres Kommunikations-Klima durch Kenntnis der Komplementarität der Teamrollen
- Sachlicheren Umgang mit Konflikten im Team durch gemeinsame Sprache
- Höhere Arbeitszufriedenheit
- Größere Bereitschaft für projektorientiertes Arbeiten
- Geringere Fluktuation der Mitarbeiter
- Dadurch geringerer Aufwand für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter
- Geringere Streuverluste durch unproduktive Konfliktphasen
- Größeres Commitment und Mitarbeiterverantwortung
- Schnellere Entwicklung, Planung und Umsetzung von Innovationen
- Verbesserung der Produktqualität durch Qualitätskontrolle
Sie bzw. Ihre Projektteams möchten auch vom Team Management System profitieren?
Als akkreditierter TMS Trainer und Berater unterbreite ich Ihnen gerne ein individuelles, auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnittenes Angebot.
Denkbar sind z.B.:
- Einführungsworkshop in das Team Management System (TMS) (1/2 Tag)
- Einzelcoaching mit dem Team Management Profil (1/2 Tag)
- Teamworkshops mit dem Team Management Profil (2 Tage)
Interessiert? Dann nehmen Sie am besten gleich Kontakt mit mir auf:
- per Telefon: +49 (0) 9171-890016
- per Email an info@mensch-system-erfolg.de oder
- per Kontaktformular.
Ich freue mich auf Ihre Anfrage!
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Das Rad der Arbeitsfunktionen und das Team Management Rad von Margerison-McCann sind geschützte Warenzeichen. Nutzung mit freundlicher Genehmigung von TMS Development International Ltd, York / UK. www.tmsdi.com
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Hallo,
sehr interessantes Thema.
Auch die Rolle der Zeitarbeitsfirmen ist sehr inteessant.
Meine Erfahrung aus dem Software IT Qualitätsmanagement seit Windows 98:
Wenn mann als Leihingenieur was sagt fliegt man…. oder wird von den Teams nicht informiert.
Änderungen sind wohl in Deutschland nicht in Sicht.
In den Niederlanden was ganz anderes.
Vielleicht sollten mehr Projektleiter dauf solche Probleme hingewiesen werden, weil sonst immer mehr Lebensläufe immer krummer werden.
Wehe wenn man als Leiingenieur LINUX UNIX Orientiert ist…..
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Volk, Dipl.-Ing.(TH Darmstadt)
Friedrichstr.8
90408 Nürnberg
E-MAil TVE.Troll@gmx.net
Hallo Herr Volk,
vielen Dank für Ihren Kommentar und das damit verbundene Interesse an diesem wirklich sehr interessanten und wichtigen Thema.
Falls es Sie interessiert, ich halte dazu am 6.10.10 in Bubenreuth einen Vortrag. Details unter
http://www.infoteam.de/de/vortraege/7962-erfolgsfaktoren-im-projektmanagement-teil-1-der-mensch.html
Die Teilnahme ist kostenlos.
Vielleicht sehen wir uns? Würde mich freuen!
Beste Grüße
Sven Opitz