Begriffe und Definitionen
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Hier finden Sie Erläuterungen von Fachbegriffen und Abkürzungen, die innerhalb dieser Website verwendet werden.
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A
Aufbauorganisation
Gesamtheit der verbindlichen Regelungen für Zuständigkeiten, Weisungsrechte und Berichtspflichten, in der Regel dargestellt im Organigramm.
Ablauforganisation
Gesamtheit der Regelungen und Instrumentarien für die Geschäftsprozesse im Projekt(-management-System).
B
Blog
Ein Blog oder auch Weblog , Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umgebrochen wird.
Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge in der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Meist sind aber auch Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Artikel zulässig. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen.
C
Coaching
Coaching ist ein kreativer Prozess zwischen Coach und Klient, in dem Denkanstöße und Anregungen dazu gegeben werden, wie der Klient sein persönliches und berufliches Potentzial voll ausschöpfen kann.
Professionelle Coaches bieten eine kontinuierliche Partnerschaft an, mit deren Hilfe Klienten produktive Ergebnisse im Berufs- und Privatleben erzielen können. Sie helfen Menschen dabei, ihre Leistungen und ihre Lebensqualität zu verbessern.
Coaches hören zu, beobachten und passen ihre Vorgehensweise an den jeweiligen Klienten und seine Bedürfnisse an. Sie möchten, dass der Klient selbsr Lösungen und Strategien findet; denn in ihren Augen ist der Klient von Natur aus kreativ und in der Lage, für sich eine geeignete Lösung zu entwickeln. Es ist die Aufgabe des Coaches, ihn dabei zu unterstützen, seine Fähigkeiten, seinen Erfindungsreichtum und seine Kreativität auszuschöpfen.
D
DIN 69901
Deutsche Industrienorm über ‘Projektmanagement und Projektmanagement-Systeme’. Sie besteht aus folgenden Teilen:
- DIN 69901-1: Grundlagen
- DIN 69901-2: Prozesse, Prozessmodell
- DIN 69901-3: Methoden
- DIN 69901-4: Daten, Datenmodell
- DIN 69901-5: Begriffe
Beziehbar beispielsweise über den Beuth-Verlag
DIN 69904
Die DIN 69904 Projektwirtschaft – Projektmanagementsysteme – Elemente und Strukturen definiert das Projektumfeld als das “Umfeld, in dem ein Projekt entsteht und durchgeführt wird, das das Projekt beeinflusst und von dessen Auswirkungen beeinflusst wird.”
DVNLP
Abkürzung für ‘Deutscher Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren’
E
EFQM
Abkürzung für ‘European Foundation for Quality Management’.
F
G
GPM
Abkürzung für ‘GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. ‘
Der führende deutsche Interessensverband für Projektmanagement.
International gehört die GPM der IPMA (International Projet Management Association) an.
H
I
ICB
Abkürzung für ‘IPMA Competence Baseline’.
Sie ist die Projektmanagement-Kompetenzrichtlinie der IPMA und stellt die Grundlage der nationalen PM-Richtlinien dar, die wiederum Basis für die nationalen PM-Zertifizierungsprogramme sind.
IPMA
Abkürzung für ‘International Project Management Association’.
Weltumspannender Projektmanagementverband, dem auch die GPM angehört.
Während die IPMA ihre Wurzeln in Europa hat, liegen sie beim PMI in den USA.
ISO 10006
Die ISO 10006 ist eine Qualitätsmanagementnorm und enthält den Leitfaden für Qualitätsmanagement in Projekten. Sie liegt derzeit als Ausgabe Juni 2003 vor.
J
K
KVP
Abkürzung für ‘Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess’.
L
M
N
NLP
Abkürzung für ‘Neuro-Linguistisches Programmieren’.
NLP verkörpert ein differenziertes Modell menschlicher Kommunikationsprozesse und bietet viele nützliche Methoden und Techniken, um Kommunikation bewusster und gezielter gestalten zu können. Es eignet sich ausgezeichnet, um Menschen in der Beratung und dem Coaching effizient begleiten zu können. Anwendung findet NLP mittlerweile überall, wo professionelle Kommunikationsgestaltung benötigt wird.
Der Begriff Neurolinguistisch verweist auf die starke Wechselbeziehung von Sprache und physischen Prozessen. Sprache beeinflusst in erheblichem Masse die Wahrnehmung und damit das emotionale und mentale Erleben.
Die NLP-Techniken können helfen, Veränderungen neuro-linguistischer Muster anzuregen.
O
Outplacement
Die Begriffe Outplacement (engl.) bzw. Außenvermittlung bezeichnen eine von Unternehmen finanzierte Dienstleistung für ausscheidende Mitarbeiter, die als professionelle Hilfe zur beruflichen Neuorientierung angeboten wird, bis hin zum Abschluss eines neuen Vertrages oder einer Existenzgründung.
P
PMI
Abkürzung für ‘Project Management Institute’, dem weltumspannenden Projektmanagementverband mit Wurzeln in den USA.
Siehe auch IPMA
PMP
Abkürzung für Project Management Professional, der Projektmanager-Zertifizierung gemäß Statuten des PMI.
Projekt
Vorhaben, das im wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, z.B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen, Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben und projektspezifische Organisation.
Projektmanagement (nach DIN 69901)
Die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und-mitteln für die Abwicklung eines Projekts.
Projektmanagement-System (PM-System)
Ein Projektmanagement-System ist ein soziales System von Menschen zum Zweck, die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation,
-techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projekts sicherzustellen und weiterzuentwickeln.
Spezielle Festlegungen über Projektmanagement-Systeme sind in der DIN 69901 enthalten.
Projektorganisation
Aufbau- und Ablauforganisation im Projekt bzw. im PM-System.
Charakteristische Besonderheit der Projektorganisation ist ihre Veränderlichkeit nach Personalstärke und Ausstattung über die Projektphasen.
Q
R
Ressource
Eine Ressource, (von lat. resurgere, „hervorquellen“) ist ein Mittel, um eine Handlung zu tätigen oder einen Vorgang ablaufen zu lassen. Eine Ressource kann ein materielles oder immaterielles Gut sein. Meist werden darunter Betriebsmittel, Geldmittel, Boden, Rohstoffe, Energie oder Personen und (Arbeits-) Zeit verstanden, in der Psychologie auch Fähigkeiten, Charaktereigenschaften oder eine geistige Haltung, in der Soziologie auch Bildung, Gesundheit und Prestige. In Managementprozessen und in der Technik wird die Zuteilung von Ressourcen als Ressourcenallokation bezeichnet.
S
Soziales System
Auf Basis der personalen Systemtheorie sind soziale Systeme durch die folgenden sechs Merkmale gekennzeichnet:
- Personen des sozialen Systems
- Ihre subjektiven Deutungen, d.h. ihre Gedanken und Empfindungen
- Soziale Regeln, die das Handeln in einem sozialen System leiten
- Regelkreise, d.h. immer wiederkehrende Verhaltensmuster
- Die materielle und soziale Umwelt
- Die Entwicklung des sozialen Systems (über die Zeit)
Systematisch
Nach einer Systematik des jeweiligen Fachgebietes, d.h. logisch begründet und mit angemessenem Grad von Detailliertheit und Vollständigkeit.
Systemisch
Das gesamte soziale System berücksichtigend. Siehe auch ‘systemische Beratung’.
Nicht zu verwechseln mit ‘systematisch’!
Systemische Beratung
Beratungsform, bei der es primär um das Stärken der Ressourcen und Kompetenzen des jeweiligen zu beratenden sozialen Systems geht.
Systemische Beratung liefert somit Hilfe zur Selbsthilfe.
Systemische Organisationsberatung
Beratungsform, die davon ausgeht, dass sich komplexe Probleme in Organisationen (z.B. Teams, Abteilungen, Bereichen oder ganzen Unternehmen) nicht lösen lassen, wenn man die Aufmerksamkeit lediglich auf ein Element legt.
Es ist immer das gesamte soziale System zu betrachten . Man kann ein soziales Systes nur verstehen, wenn man die Regeln kennt, die das Verhalten der Personen in diesem System leitet.
Da Probleme grundsätzlich im Zusammenhang mit dem sozialen System zu lösen sind, ergeben sich für eine Lösung aus systemischer Sicht folgende Ansatzpunkte:
- Veränderung in Bezug auf die Personen,
- Veränderung der subjektiven Deutungen,
- Veränderung von Verhaltensregeln und der darauf basierenden gemeinsamen Deutungen,
- Veränderung der Interaktionsstrukturen,
- Veränderung der Systemumwelt,
- Veränderung hinsichtlich der zukünftigen Entwicklungsrichtung und /oder der Entwicklungsgeschwindigkeit.
Systhemtheorie
Das Anliegen der Systemtheorie ist es, ein Modell zur Erklärung komplexer Situationen zu liefern.
Die personale Systemtheorie beschäftigt sich damit, Erklärungsmodelle für das menschliche Handeln zu entwickeln.
