Erfolgsfaktor Projektmanagement im Mittelstand

Die Zukunftskonferenz - Veranstaltungsformat

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Die Zukunftskonferenz ist ein spezielles Format einer Großgruppenveranstaltung. Sie besteht aus einer größeren, heterogenen Gruppe (ideal 32 – 72 Teilnehmer), die aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Diese sollen einen Konsens über die lokalen Eckpfeiler einer wünschenswerten Zukunft eines zu behandelnden Themas (hier: Erfolgsfaktor Projektmanagement im Mittlstand) erarbeiten. Das Verfahren stammt aus den USA und wurde von Marvin R. Weisbord erstmals beschrieben.

Ziel der Zukunftskonferenz ist es, eine Vision zu erarbeiten und damit ein neues Selbstverständnis zu erzeugen. Es soll ein Energieschub entstehen, der in nachhaltige Aktivitäten zur Umsetzung dieser Vision mündet.

Verfahrensmerkmale

Am Anfang steht eine Analyse des Themas, auf welche sich die Zukunftskonferenz beziehen soll.
Im Anschluss daran werden die aktuellen Trends und Entwicklungen herausgearbeitet, um anhand dieser eine “ideale” Zukunft zu entwickeln. Dabei ist wichtig, dass ein Konsens herausgearbeitet wird. Auf der Grundlage dieser idealen Zukunft wird dann ein Entwicklungsplan aufgestellt,
der die Ziele und Maßnahmen zum Erreichen dieses Idealzustandes enthält.

Grundprinzipien

  • das ganze System in einen Raum holen
  • global denken, lokal handeln
  • Fokus auf die Zukunft statt auf Probleme
  • in selbststeuernden Gruppen arbeiten

Ablauf

  1. Rückblick in die Vergangenheit,
  2. Analyse externer Trends – positiver wie negativer –,
  3. Bewertung der gegenwärtigen Situation,
  4. Entwicklung gewünschter Visionen,
  5. Herausarbeiten von Gemeinsamkeiten und
  6. Planung von konkreten Maßnahmen.

Die Zukunftskonferenz ist eine der effektivsten Möglichkeiten, mit vielen aktiven Beteiligten sofortige und nachhaltige Erfolge zu erreichen.